Allgemeine Geschäftsbedingungen
Vertragsbedingungen für Übersetzungsaufträge
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Disfr Übersetzung (nachfolgend „Auftragnehmer") und dem Auftraggeber über Übersetzungsleistungen und damit verbundene Dienstleistungen.
Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsschluss
Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch Aufnahme der Leistungserbringung zustande. Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend.
Der Auftraggeber ist an seinen Auftrag zwei Wochen gebunden. Die Frist beginnt mit dem Zugang des Auftrags beim Auftragnehmer.
§ 3 Leistungsumfang
Der Auftragnehmer erbringt Übersetzungsleistungen nach bestem Wissen und Gewissen unter Beachtung der anerkannten Regeln der Übersetzungspraxis. Die Übersetzung erfolgt sinngemäß, nicht wörtlich.
Sofern nicht anders vereinbart, umfasst die Leistung:
- Übersetzung des Ausgangstextes in die Zielsprache
- Einmalige Korrektur durch den Übersetzer
- Lieferung im vereinbarten Format
§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer alle für die Übersetzung erforderlichen Unterlagen vollständig und rechtzeitig zur Verfügung. Dazu gehören insbesondere Glossare, Referenzmaterialien und Formatvorlagen.
Der Auftraggeber informiert den Auftragnehmer über den Verwendungszweck der Übersetzung, soweit dies für die Qualität relevant ist.
§ 5 Preise und Zahlung
Die Preise richten sich nach der jeweils gültigen Preisliste oder dem individuellen Angebot. Maßgeblich ist die Normseite (1.500 Zeichen inkl. Leerzeichen) des Zieltextes.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe berechnet.
Bei umfangreichen Aufträgen kann der Auftragnehmer eine angemessene Vorauszahlung verlangen.
§ 6 Lieferung und Abnahme
Die Lieferung erfolgt zum vereinbarten Termin in elektronischer Form, sofern nicht anders vereinbart. Der Liefertermin ist nur dann verbindlich, wenn er ausdrücklich als solcher bestätigt wurde.
Der Auftraggeber prüft die Übersetzung unverzüglich nach Erhalt. Mängel sind innerhalb von 14 Tagen schriftlich zu rügen. Nach Ablauf dieser Frist gilt die Übersetzung als abgenommen.
§ 7 Gewährleistung
Der Auftragnehmer haftet für die fachgerechte Ausführung der Übersetzung. Bei berechtigten Mängelrügen hat der Auftragnehmer das Recht zur Nachbesserung.
Die Gewährleistung erstreckt sich nicht auf Fehler, die auf unklare oder fehlerhafte Ausgangstexte, fehlende Referenzmaterialien oder nachträgliche Änderungen durch den Auftraggeber zurückzuführen sind.
§ 8 Haftung
Der Auftragnehmer haftet für Schäden nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Die Haftung ist auf den Auftragswert begrenzt, es sei denn, es liegt Vorsatz vor.
Die Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden und entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
§ 9 Vertraulichkeit
Der Auftragnehmer behandelt alle ihm überlassenen Dokumente und Informationen streng vertraulich. Diese Verpflichtung gilt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses.
Auf Wunsch des Auftraggebers kann eine gesonderte Geheimhaltungsvereinbarung abgeschlossen werden.
§ 10 Urheberrecht
Das Urheberrecht an der Übersetzung steht dem Auftragnehmer zu. Mit vollständiger Bezahlung räumt der Auftragnehmer dem Auftraggeber das einfache, nicht übertragbare Nutzungsrecht an der Übersetzung ein.
§ 11 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist Berlin, sofern der Auftraggeber Kaufmann ist.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: Januar 2024